Wissenschaft aus Verantwortung. Nicht aus Distanz.
Meine akademische Arbeit ist keine Distanz zur Praxis, sondern deren systematische Reflexion. Seit vielen Jahren arbeite und lehre ich an der Schnittstelle von Führung, Personalmanagement, Organisation und gesellschaftlicher Entwicklung. Wissenschaft dient für mich nicht dem Rückzug aus der Realität, sondern dem Versuch, Erfahrungen aus Sport, Unternehmertum und öffentlicher Verantwortung einzuordnen, zu strukturieren und verständlich zu machen.
Denken aus Verantwortung
Lehre ist für mich ein Raum, in dem praktische Erfahrungen reflektiert, eingeordnet und für zukünftige Führungskräfte nutzbar gemacht werden. Mich interessiert nicht Wissen um seiner selbst willen, sondern Erkenntnis, die Orientierung gibt und in realen Entscheidungssituationen trägt.
Wissenschaft ist für mich ein Werkzeug, nicht ein Selbstbild.
Wissenschaft mit Herkunft
Seit 2013 bin ich Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalmanagement und Social Entrepreneurship an der FOM Hochschule. Seit 2014 bin ich Wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrums für Entrepreneurship und Mittelstand.
Meine Promotion an der Universität Münster befasste sich mit Farid’s QualiFighting und der Frage, wie Mentoring, Biografie und leistungsorientierte Entwicklung auf junge Menschen in herausfordernden Lebenslagen wirken können. Sie entstand nicht aus theoretischem Interesse allein, sondern aus der Analyse jahrelanger praktischer Arbeit mit Jugendlichen, Athletinnen und Athleten, Trainern und Institutionen.
Wissenschaft wird hier nicht als abstrakte Disziplin verstanden, sondern als Versuch, reale Entwicklungsprozesse besser zu verstehen.
Lehre als Übersetzungsleistung
Seit vielen Jahren lehre ich an Hochschulen zu Themen wie Führung, Personalmanagement, soziale Kompetenz, Nachhaltigkeit, Social Entrepreneurship sowie Organisations- und Personalentwicklung.
- Führung & Führungspsychologie
- Personalmanagement
- soziale Kompetenz
- Nachhaltigkeit
- Social Entrepreneurship
- Organisations- und Personalentwicklung
Meine Lehrveranstaltungen verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus Sport, Unternehmertum und Verbandsarbeit. Studierende erleben dabei keine isolierten Theorien, sondern reale Entscheidungslogiken, Zielkonflikte und Verantwortungssituationen. Theorie wird dort eingesetzt, wo sie hilft, Praxis besser zu verstehen.
Lehre als Führungsaufgabe
Klarheit schaffen
Lehre bedeutet für mich nicht Stoffvermittlung, sondern Orientierung in komplexen Zusammenhängen.
Denken schärfen
Studierende sollen nicht nur Inhalte aufnehmen, sondern Urteilsfähigkeit und Struktur entwickeln.
Verantwortung fördern
Führung wird nicht als Karriereetikett verstanden, sondern als Aufgabe mit Konsequenzen.
Praxis verstehbar machen
Theorie hat für mich nur dann Wert, wenn sie Handlungsfähigkeit stärkt und Realität besser lesbar macht.
Brücke zwischen Hochschule und Praxis
Ein zentraler Bestandteil meiner akademischen Arbeit ist der Transfer zwischen Hochschule und Praxis. Dazu gehören auch Qualifizierungs und Weiterbildungsformate, die gemeinsam mit Unternehmen entwickelt und umgesetzt werden.
Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Anforderungen zu verbinden und Lernprozesse zu gestalten, die über reine Wissensvermittlung hinausgehen. Gerade diese Verbindung von Praxisnähe und wissenschaftlicher Reflexion macht den besonderen Charakter meiner Lehrtätigkeit aus.
Warum Wissenschaft heute Teil meines Profils ist
Meine wissenschaftliche Arbeit erklärt, warum ich komplexe Systeme lesen kann, Macht und Entscheidungslogiken verstehe, Organisationen nicht vereinfache, sondern ordne, und zwischen Strukturproblemen und Führungsproblemen unterscheiden kann.
Sie schafft Vertrauen bei Institutionen, Hochschulen und Entscheidungsträgern, ohne Distanz zu Menschen zu erzeugen.
Ein Teil eines größeren Weges
Die akademische Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil meines Wirkungsfeldes, aber nicht meine einzige Identität. Sie ergänzt meine Erfahrungen aus Sport, Unternehmertum und öffentlicher Verantwortung.
Gerade diese Verbindung unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht eine Form der Lehre, die Theorie und Realität nicht trennt, sondern bewusst miteinander verbindet.
Wo Wissenschaft zur Selbstbeschäftigung wird, verliert sie ihren Wert.